PPÖ Lilie

Zeit zum Rodeln!
Bunter Abend - check. Nikolo - war da, wir waren ja brav. Zeit um die Rodeln aus den Rümpelkammern zu holen und den Schnee unsicher zu machen!

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GZSZ Staffel 2

9.12. Link *Link

Kommunikativ weiter ging es dann in der nächsten Heimstunde, hatten wir uns doch mit dem Thema Funken beschäftigt. Einer Einführung zum Medium schloss sich ein – anfangs – Wirrwarr an Funksprüchen an. Jene welche vom Keller in Vorzimmer, neues Heim und altes Heim durch die Luft und zurück gewirbelt wurden. Jede Gruppierung von angehenden Profi-Funkern musste von den anderen Kids Informationen ausfindig machen, von Spuren und Farben bis hin zu neuen Kanälen und Anweisungen. Schlussendlich wurde dann noch eine Runde Funk-Schiffe versenken gespielt um die Heimstunde zum Ende zu führen.

Diesen Mittwoch beschäftigten wir uns dann mit dem perspektivischen Zeichnen. Zuerst gestalteten wir ein kleines Häuschen mit einem Fluchtpunkt, danach waren der eigene Name und ein Sessel mit Becher an der Reihe.
Doch warum mit diesem Thema beschäftigen? Wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, sei das jetzt bei den Führern in einem Scout Echo Artikel zur Ausbildung (Seite 17), bei dem eine dreidimensionale Darstellung hilfreich gewesen wäre und den Artikel untermalt hätte, wenn schon keine Fotos dabei sind. Oder einem Scout Echo Artikel über Ausrüstung, bei dem der Schreiberling viel zu spät draufkommt, dass eine Zeichnung einer Person mit lauter Hosen am Körper unendlich schwierig ist und dementsprechend einfach ein Foto gestaltet. Oder aber bei einem von Kids gestalteten Kroki von einer Wanderung, bei dem man entweder mehr oder weniger erkennt. Ein bisschen Übung kann dann nicht schaden um unterscheiden zu können was denn wirklich auf dem Bild zu erblicken ist, auch wenn man noch nicht die Beschreibung gelesen hat.
Jetzt haben wir uns damit beschäftigt, jetzt wissen wir wie die ganze Sache ablaufen könnte, wenn man dann auch noch genug Zeit hat. Oder schnell ein Foto schießt um es dann am Abend beim Feuer zu vollenden. Was jetzt nicht heißt, dass ein Kroki obsolet ist, denn so ein von Hand gezeichnetes Bild hat auch seinen Charme, wie leicht zu erkennen ist.

BS

 
 
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GZSZ

9.12. Link *Link

Den Bunten Abend hatten wir hinter uns gebracht, doch noch am selben Abend überlegten wir für die nächste Heimstunde, "Programm?" stand uns ins Gesicht geschrieben. Üblicherweise, klassisch wie man schon fast sagen kann, hat es immer eine Vorführung eines Filmes gegeben. Das ist schon seit Ewigkeiten so, dementsprechend hat es auch schon öfters die Idee für alternative Belohnungen/Entspannungsheimstunden gegeben, doch keine Tradition wird so einfach mit einer anderen überschrieben.

Die Entscheidung, den Klassiker auch heuer zum Thema zu erheben, wurde getroffen. Währenddessen schwelgte ich in Gedanken, habe mich kurz zurück erinnerte an meine GuSp Zeit. Damals war das Programm nach dem Bunten Abend – zumindest aus meiner Sicht – keine "gmahte Wiesn" wie es sich etwas im Jahr 2017 anfühlt. Bis zur letzten Sekunde wurde der Top-Benimmmodus aktiv gehalten um nicht doch noch in das gefürchtete Dilemma zu rutschen, bei dem es kein Kino gab weil wir zu schlimm gewesen waren. Wahrscheinlich war das aber nur aus meiner Sicht so kritisch. Meine damaligen Führer hätten die Tradition vermutlich nur ungern gebrochen. Aber das hatten wir nicht gewusst. Also ja kein grober, unleiwander Blödsinn gemacht. Damals hatte übrigens auch das Schlamuff noch nicht das aktuelle Rumpelkammer-Feeling und auf allen Tischen wurden Karten und Sonstiges gespielt um die Zeit zu vertreiben.

Doch bevor wir die Tradition heuer fortsetzen konnten, musste ein passender Film und eine schmackhafte Verpflegung gefunden werden. Während letztere meist einfach über "nimm bitte was mit" geregelt wird (danke an KD), ist die Wahl des Unterhaltungsmediums gespickt mit Fettnäpfchen und Bärenfallen. Es soll eine Bewegtbildvorführung sein, die nicht schon zum 8. Mal gezeigt wird. So ist uns beispielsweise Aladdin weggefallen, das wäre ein Fettnäpfchen gewesen. Zwar von ein paar Kids schon begutachtet vor "kurzer" Zeit, aber von den Führern unter Umständen schon tot gesehen. Ich persönlich hatte mich schon auf meine heurige Dosis "Ich muss ja schnell weg" gefreut. Hrm. Auf der anderen Seite des Spektrums finden sich die Filme mit Altersempfehlung 14+ oder 16+ aufwärts. Um einen kurzen Augenblick befreiender Komik zu bringen, wurde Saw vorgeschlagen (18+ Horror Thriller). Zu meiner Erleichterung wurde der Witz erkannt und belacht, eine solche Wahl würde dann in die Kategorie Bärenfalle fallen. Schlussendlich wird alles noch durch die Dauer der Heimstunde begrenzt, sprich Laufzeit kleiner 95 Minuten. Und so hat es eine kleine aber feine Auswahl an DVD-Filmen gegeben, von denen die Kids sich dann "Alles steht Kopf" ausgesucht haben. (BD-Filme sind aufgrund des fehlenden Laufwerks ebenfalls entfallen, ein weiteres Fettnäpfchen, das vermieden wurde!). Den Beamer haben wir von BH ausgeborgt, die Schüsseln und Mikrowelle für die Chips bzw. Popcorn gab es im Heim. Und dann wurde geschaut.

BS

 
 
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Rax-Wanderung

23.10. Link *Link

Vergangenes Wochenende haben sich einige wackere GuSp auf den Weg zur Rax gemacht. Die gewählte Route begann in Preiner Gscheid (1070m) und führte uns hinter den Kamm auf der Höhe des Karl-Ludwig-Hauses (1804m). So gelangten wir von oben zum Waxriegelhaus (1361m), wo wir auch nächtigten.

Einen ausführlicheren Bericht der tapferen Wanderer findet ihr im nächsten Scout-Echo.

Gut Pfad, Fips

PS: Einige Fotos gibt es trotzdem schon hier:

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Werfen wir einen Blick ins Pfadfinderheim

20.10. Link *Link

und wir erblicken die GuSp bei ihrer Heimstunde
Fragen wir an wissende Leute, "was wird denn da wohl gerade gemacht?",
und wir erhalten die Antwort, "das Wissen um das Thema Erste Hilfe wird aufgefrischt".

Ja, wie alle Jahre wieder, dürfen wir uns mit diesem Thema beschäftigen. Und auch wie ein Standard Erste Hilfe Kurs mit 16 Stunden, folgt unsere Einführung/Auffrischung der Vor-Ort-Verarztung einem gewissen Schema bei dem eine theoretische Checkliste mit den wichtigsten Handlungssträngen abgehakt wird. Zu späterer Zeit im Jahr, wohlmöglich in der zweiten Hälfte oder vor Lagern, wird dann auf das Wissen aufgebaut, Löcher werden gestopft und Bewegungsabläufe verfeinert.

Währenddessen denken – hoffentlich – auch alle daran, dass sich der Bunte Abend nähert. Nicht nur die Kids, die ja von den Führern die Aufgabe erhalten haben, sich schon mal Gedanken zu machen über ihre präferierten Darbietungen. Auch beispielsweise die Gilde. Diese hat wieder die Mitarbeit am Bunten Abend zugesagt, doch dazu später mehr. Oder die Diashowherstellungsarmee, welche die Fotos für das besagte Wochenende aus Millionen von Pixeln zusammenstellt. Oder die Führer mit ihren eigenen Witzen. Oder die Sesseln im Pfarrsaal, gespannt und elektrisiert wartend auf die Unterstützung der wehrten Zuschauer bei den Darbietungen. Die Lichtmeister, Tonspezialisten, Bratwürstelbrater mit Bratwürstelbratgerät und die Punschfabrikanten am nebenan stattfindenden Christkindlmarkt (der uns letztes Jahr fast einige Sorgen bereitet hat), welche mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit nach der Vorstellung besucht werden. Oder die Pizzaöfen, Dönerstäbe und Kuchen die jetzt schon beheizt werden in unendlicher Erwartung auf den speziellen Tag.
(Mit beheizen ist bei den Pizzaöfen natürlich das Aufwärmen des Innenraumes gemeint. Bei den Dönerstäben wird vom Grillgerät um ebendiesen gesprochen. Und die Kuchen werden mit Wärme versorgt durch diverse Backmaschinen, innerhalb des Kuchens wird also auch Wärme erzeugt, also würde ich die verwendete Floskel als gültig erachten. Wobei ein Kuchen-Ofen, im Sinne eines essbaren Kuchens welcher mit Strom versorgt wird, sich öffnen lässt und Kuchen bäckt, also Kuchen-Ofen-Kuchen herstellt, sehr interessant wäre. Achtung, der Ausdruck Kuchen-Kuchen ist hier nicht gültig, definiert ein Kuchen-Kuchen doch einen Kuchen welcher mit Kuchen gefüllt oder verziert wurde!)

BS

PS: Alle Andeutungen oder unvollständig ausgeführten Geschichten werden (hoffentlich!) in künftigen Berichten aufgegriffen und erklärt werden.

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Gesetz, Wahlspruch & Versprechen

4.10. Link *Link

Heute hat sich alles um unser Gesetz, den Wahlspruch und das Versprechen gedreht. Um uns allen diese wichtigen Säulen der Pfadfinderbewegung wieder ins Gedächtnis zu rufen, wurden Plakate zu den 8 Gesetzespunkten gestaltet, wobei wahre Kunstwerke entstanden, welche im Heim bewundert werden können. Auf einem findet sich eine Ente namens "Ente", darauf wurde von den Schöpfern viel Wert gelegt... Weiters sind menschliche Orgelpfeigen simuliert worden, und so weiter und sofort.
Außerdem haben wir unterschwelligst Werbung für den Georgs-PWK und den Joker gemacht. Wie wir alle wissen gebührt der Gewinner-Patrulle des jährlichen PWK's Ruhm und Ehre!

Gut Pad!
Fips

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Alle Jahre wieder kommt die Überstellungsheimstunde

1.10. Link *Link

Während also das neue Jahr langsam ins... Heim... tröpfelt...
...
Moment, das war der running gag der letzten Einträge. Ich würde die werten Leser ja nie mit veraltetem Material abspeisen wollen.

In alter GuSp-Manier durften sich die frisch überstellten WiWö bei mehreren Stationen profilieren um offiziell in den Kreis der GuSp aufgenommen zu werden. Die neu erworbenen Kids wurden auf Herz und Nieren geprüft mit Marshmellows mit Spezialinhalt, einer Hindernisstrecke und einer Haargel Zwischenstation, zusätzlich natürlich zur Fußerlebniswelt mit Wasserkühlung von der Überstellungsfeier.

...
OK, ich gebe es zu, das hab ich Großteils auch gestohlen von einem alten Eintrag, nur mit ein paar aktuellen Infos gespickt. Ich wundere mich ob... hmm, blicken wir nochmal weiter zurück, als wir die nun zu den CaEx überstellten GuSp prüften, ob sie denn geeicht sind. Neben diversen wunderbaren Fotos von beispielsweise Elias, sticht auch irgendwie die Thematik der Überstellungsspiele ins Auge, die wunderlicherweise ähnlich der heurigen Aufnahmeritualität dargestellt wird. Spätestens jetzt wird sich auch der unkritischste Überstellungspezialist vor seinem Flimmerkasten daheim wundern was das soll und wütend die audiovisuelle Darstellung mit lauter Stimme fragen, warum es denn nicht "so und so" gemacht wurde und die strategisch platzierte Getränkedose in Richtung des Übeltäters beschleunigen. Warum denn die fantastischen und einfallsreichen Ideen degenerieren zu /dem/.

Nun, werter Leser, schäume nicht aus dem Munde und trinke deine Dose lieber als sie vom Boden zu wischen oder wischen zu lassen. Ich habe hier eine Liste mit möglichen Erklärungen die ich vorhin im Müll unter schwersten Anstrengungen und genauer Recherche zusammengetragen habe.
Nummer 1, es gibt eine Liste mit 2 Überstellungsspielen aus denen ausgewählt wird. Stimmt natürlich nicht, diese Liste hat mindesten 3 Übe noch nie existiert.
Nummer 2, die Führer suchen die Spiele jedes Jahr aus und machen sie den Kids schmackhaft. Stimmt natürlich auch nicht, wir sind schließlich nicht beim... wir sind schließlich nicht daran interessiert den Kids etwas aufzuzwängen, sie sollen sich sehr wohl etwas selbst überlegen mit dem sie die Neulinge willkommen heißen können. Auch wenn der eine oder andere Vorschlag möglicherweise etwas modifiziert werden muss um akzeptiert zu werden.
Nummer 3, der derzeit geführte Modus ist das Optimum für den Überstellungsprozess, zusammengetragen durch jahrelange Testreihen, Peer-Reviews und intensiver wissenschaftlicher Studien. Ich will ja jetzt nicht sagen, dass dieser Grund der wohl wahrscheinlichste ist, aber wenn ich mein veganes Chili, meine vegetarische Pizza oder meinen Schweinsbraten darauf wetten müsste, würde ich in allen drei Fällen auf diesen Punkt setzen.
Nummer 4, in den Köpfen der Kids wird sich noch immer freudig an ihre eigene Überstellung zurückerinnert. Überlegt, was denn einer selbst machen durfte und jene Aufgaben für angemessen, lustig, lehrreich bestimmt. Und so wird eine natürlich auftretende Vermischung der letzten drei Jahre weitergegeben. Ab und zu ergänzt durch die Zugabe von neuen Ideen welche in kurzweiligen Augenblicken aus den genialen Geistern hervorsprudeln, nur um im Wirrwarr des Brainstormings unterzugehen oder aufgeschrieben und schlussendlich vorgeschlagen und umgesetzt zu werden.
Nummer 5, als Vorbereitung auf die Heimstunde wird die Website zu Rate gezogen und die Heimstunde vom Vorjahr inspiziert. Schlechtes wird verworfen, Gutes wird kopiert, ein Feinschliff wird angesetzt und der Heimstunden-Cocktail gut geschüttelt um die heurige Mischung zu erhalten... hahaha, ok gut, das will ich dem werten Leser jetzt nicht als die wahrscheinlichste Methodik verkaufen, nur als eine Möglichkeit.

Nun ja, wie es schlussendlich wirklich passiert wird hier wohl nur ein Gasteintrag/Bericht von einem der Kids lösen können:



Was? Habt ihr erwartet einen solchen jetzt zu lesen. Hab ich natürlich nicht bei der Hand. Kann aber natürlich immer noch nachgereicht werden wenn jemand Lust hat.

Nun, was bleibt noch zu sagen. Die heurige Überstellungsheimstunde fand statt, es wurde Balanciert, Haare aufgestellt, Hindernisse wurden überwunden, kuriose Geschmackskombinationen ausprobiert und schlussendlich haben die GuSp es geschafft auf diese Weise die drei anwesenden Ex-WiWö in die GuSp-Gemeinschaft aufzunehmen.

BS

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Har, jetzt schreib ich einen Bericht!

20.9. Link *Link

Während also meine Motivation für eine Berichtierung gerade da wäre und ich diese starten wollte über die Überstellungsfeier, kam mir Christoph Wö. zuvor. Nun gut, auch nicht schlecht, hätte ich doch ohnehin keine Fotos zur Hand gehabt. Dann schreib ich doch glatt was über das Sommerlager... hmm... lieber nicht, das wird noch im Scout Echo aufkommen und es wurde gebeten nicht zu viel davon in einen Bericht auf dieser Seite zu verpacken. Nun gut.

Während also meiner einer sich intern kurz darüber den Kopf zerbricht über was er denn berichten darf, gibt es für euch ein kurzes Etwas über das Führerwochenende. Ach, es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen, dass ich über die letztjährige Iteration von ebendiesem berichtet habe, so gestern, dass ich nachschauen musste ob – und wer – darüber geschrieben wurde. Es wurde wieder viel philosophiert über alle Themen die uns eingefallen sind, neue Ideen wurden angebracht (siehe beispielsweise die Überstellungsfeier oder das Angebot für gemeinsame Aktionen der Gilde, Alt-Pfadfinder, Junior-Gilde und wie sie sonst noch heißen möchten) und das Heim in Gloggnitz wurde begutachtet. Fett krasses Ding. Könnten wir uns auch hinstellen lassen. Wir sollten uns eindeutig einen Tunnel durch unser Heim wünschen. Ich war nach einer zeitoptimierten Nächtigung bei der Duschinspektion in erster Reihe dabei und das war erfrischend. "Fresh and tasty" konnte ich also in den 2. Tag starten. Ich meine, hätt ich mich vors Dach gestellt, hätte ich den gleichen Effekt erzielen können, es hat geschüttet wie aus Schaffeln, aber die morgendliche Motivation war ungebrochen bis zu dem Zeitpunkt an dem es Chili gab. Hier nochmal Danke an CP und die Helferleins für die Unterstützung. Trotz maximaler Anstrengung aller Führer konnten wir den XXL-Topf nicht leeren und mussten sogar noch Etwas mit nach Hause nehmen. Apropos "mit nach Hause nehmen". Einen wirklichen Tatsachenbericht gibt es für das Führerwochenende – auch heuer – nicht. Das Besprochene fließt in den Gruppenrat ein wie ein am Holzofen gewärmter Honig in die Kehle.

Während also alle den Erinnerungen ans Sommerlager nachweinen während wir sie ins Langzeitgedächtnis bewegen – sei das fürs 1. Lager, 1. Gruppenlager, letztes GuSp Lager oder 100. Tag an unbekannten Orten – starten die Heimstunden wieder mit ihrer routinemäßigen Eröffnung. Es werden die Überstellungsspiele fortgesetzt – die Darbietungen bei der Feier waren oftmals ja nur Teil 1 – und die Neulinge in den Stufen begrüßt. Die GuSp haben das auch vor, nur wurde kurzfristig die Wetterlage begutachtet und die Überstellungsheimstunde auf nächste Woche verschoben.

Während also die Temperatur fällt und der Regen uns die Schuhe reinigt, beginnen wir zu überlegen wohin wir unsere Rucksäcke transportieren können um ihnen eine möglichst schöne Aussicht präsentieren zu können. Aktuell scheint sich das Wochenende um 21./22. Oktober über die anderen Wochenenden zu erheben. In diesem Sinne kommt mir hier gerade ein Gedanke. Wird Wandern aussterben? Mit der Einführung und dem Fortschritt von VR-Technologie und einer Ganzkörpersteuerung (Full-Body VR), benötigt man nur noch ein paar HiFi-Boxen für die Audiountermalung und fast jede Lokation der Welt kann besichtigt werden. Mt. Everest? Kein Problem, eine Dose Luft vom Everest bestellt und ein Audiofile in die Wiedergabe geworfen, Vakuumpumpe eingestellt und schon hat man ein fast realistisches Wandererlebnis am höchsten Berg der Welt. In der Unterhose, sollte man seine Temperaturkontrolleinheit nicht auf die angepasste Temperatur stellen. Oder Guglzipf? Die Luftdose könnte interessant werden, aber sonst ohne Probleme machbar. Überlegt euch mal wie viel Geld man bei den Schuhen einsparen kann. Ein High-End Schuh kann schon mal 300 Euro zu Buche schlagen. Und so? Gespart, BAM!

Oh du mein High-End Schuh,
vergehen wirst du bald im Nu,
Sonne ist doch eh ungesund für die Haut,
wer braucht das schon, wenn man sich eine Wandersimulation baut.

BS

 

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