PPÖ Lilie

Pfadfindertechniken!
Habt ihr in letzter Zeit schon mal euer Wissen Rund um die praktischen Ansätze aufgefrischt? Nein? Los gehts, denn wer weiß schon wann der nächste Knoten gebraucht wird.

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Brückenbau

12.5. Link *Link

Wie überquert man einen reißenden Fluss?

Diese Frage haben wir uns am 3. Mai gestellt. Zugegeben, der Fluss war nicht ganz so reißend ... sagen wir er floss gemütlich vor sich hin ... ok, ein trockenes Flussbett ... ja gut es war die Lagerfeuergrube.
Jede Patrulle hat dabei ihre eigenen Pläne umgesetzt. Der eine oder andere hat dabei gelernt, wie man einen guten Längsbund bindet. Ohne Bünde ist das Unterfangen jedenfalls kaum möglich. Die Kinder haben sich sehr bemüht und so konnte man am Ende sogar über die Brücke balancieren.

Gut Pfad






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Die perfekte Minute 3.0

11.5. Link *Link

Bereits in der dritten Auflage stellten wir uns den Aufgaben unserer Jungführer. Angelehnt an die TV Show „Die perfekte Minute“ mussten von den drei GuSp-Patrullen und einer Führer-Patrulle innerhalb einer Minute sehr kreative Spiele bestritten werden.
Schon beim ersten Spiel dem „Orangentransport“ ging es zur Sache. Die Orangen mussten nur mit den Knien von Punkt A zu Punkt B transportiert werden. Gleich im Anschluss wurden Wattebällchen mit der Hilfe von etwas Creme nur mit der Nasenspitze transportiert. Auch dabei kamen einige verborgene Talente der Kandidaten zu Tage.
Beim „Murmelfliegen“ war das Lungenvolumen des Führerkandidaten leider unschlagbar. Mit einem Strohhalm wurden die Murmeln über den Tisch in eine Glasflasche transportiert.
Die nächste Herausforderung war das „Schlüsselfischen“. Alle mit Erfahrung im Fischfang waren natürlich klar im Vorteil.
Eine besondere Herausforderung war die „Cola-Pasta“. Mit einer einzigen Spaghetti mussten, zum Glück leere, Coladosen über einen Abgrund zwischen zwei Sesseltürmen geschafft werden. Nicht einfach!
Die folgende Aufgabe war auf den ersten Blick einfach, es stellte sich jedoch heraus, dass auch hier voller Körpereinsatz vonnöten war. Die Klopapierrollenstapel durften nur mit dem Kopf über die Ziellinie geschoben werden. Bodenkontakt war also unvermeidbar.
„Flossen hoch!“ war das nächste Startkommando. Kleine Holzscheiben flogen beschleunigt durch den Schwung der Flosse durch die Lüfte und hin und wieder sogar in das Zielgebinde.
Die finale Herausforderung war es innerhalb der gegebenen Minute einen schier unendlich hohen Stapel aus Bechern einmal komplett umzukrempeln. Um es ein wenig spannender zu gestalten wurde bei dem Führerkandidaten ein eventuell vorhandener Wettbewerbsvorteil mit einem sanften Druck auf den Stapel ausgeschlossen, was das Finale umso spannender gestaltete.
Aus mir unbekannten Gründen wurde die Führerpatrulle von der Siegerehrung ausgenommen und so bekam die Siegerpatrulle, die Schwäne, ein leckeres Fruchtzwergeselbstmacheis. Gratulation!

BH

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Wanderung auf das Eiserne Tor

3.4. Link *Link

Leobersdorf, Frühling 2017. Die GuSp haben nach langer Zeit wieder einmal beschlossen eine Wanderung in Angriff zu nehmen. Das Ziel: Eisernes Tor.

So fanden wir uns am Samstag in der Früh beim Konrath ein. Sobald alle eingetroffen waren, bzw. nicht mit mehr Leuten zu rechnen war, starteten wir bei traumhaftem Wetter zunächst in Richtung Hirterhütte. Kurz vor der Querung der Großauer Straße machten wir unseren ersten Orientierungshalt. Karte und Kompass wurden ausgepackt, um geeignete Punkte, wie die Jubiläumswarte bei Bad Vöslau, anpeilen zu können. Um eine bessere Aussicht zu haben, kletterte sogar der eine oder andere auf einen Baum. Hierbei ist in Zukunft darauf zu achten, den Kompass nicht ins kaum erreichbare Geäst fallen zu lassen. Nachdem wir unsere Position hinreichend genau bestimmt hatten, wurde der Marsch Richtung Haidlhof fortgesetzt. Von dort konnte man die Ruine Merkenstein schon gut erspähen, doch die Distanz bis dorthin war größer als gedacht. Auf dem Weg weckten Molche und Froschlaich in einer Wasserlacke unsere Aufmerksamkeit. Später konnten auch noch Eidechsen und Rehe gesichtet werden.
Um 12:12 erreichten wir Merkenstein. Inmitten der verfallenen Mauern wurden umgehend die Jausenboxen geöffnet, wodurch die Mittagspause eröffnet war. Für eine Handvoll Späher dienten die steinigen Hänge um die ehemalige Feste als Kletterherausforderung. Als dann die Sättigung einsetzte, begann die zweite Etappe des Tages. Nun ging es gut gelaunt bergauf weiter durch den Buchenwald. Wir stapften durch das Laub des letzten Herbstes entlang alter Mauern, deren beste Tage längst vergangen sind. Hier versucht man seit Langem einen Urwald zu erhalten. Deshalb findet man in diesem naturbelassenen Gebiet auch Bäume, von denen man meinen möchte, sie wären zur Zeit der Monarchie schon so dagestanden. Wir blickten weit über den Tellerrand hinaus … oder anders gesagt … Wir verließen das auf der Karte eingezeichnete Areal. Auch ein A3-Blatt hat ja schließlich einen Rand. Jedoch kehrten wir bald wieder in das uns bekannte Quadrat zurück

Nach knapp sieben Stunden erreichten wir das Schutzhaus am Hohen Lindkogel auf 834m Höhe. Manche der Kinder waren etwas verwundert über die Schlichtheit des Eisernen Tors. Ich würde in Einzelfallen sogar von leichter bis mittelschwerer Empörung sprechen. Wir wurden jedenfalls freundlich empfangen und gleich mit Getränken versorgt. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde auf einem Gelände von einem gefühlten halben Quadratkilometer „Verstecken“ gespielt. Beim anschließenden Abendessen gab es nach einer Frittatensuppe Berner Würstel mit Pommes. Gewisse Spezialisten unter den Kindern konnten dabei eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass man den Wirt dazu bewegen kann auch nur 0,26 Berner Würstel mit Pommes zu servieren. Nach einigen erstaunten Blicken wurden die restlichen 74 Prozent auf einem Extrateller nachgereicht.
Offiziell begann die verordnete Nachtruhe um 22:00. Praktisch trat sie erst ein, als das Fenster und die Tür des Zimmers geschlossen wurden. Kurzfristig vermuteten die Führer schon, dass die dem Schuhwerk entweichenden Dämpfe die GuSp narkotisiert haben könnten. Man hörte aber auch später noch vereinzelt Stimmen, was wieder zur Entspannung beitrug.

Der nächste Tag begann gleich mit einer Runde Morgensport, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Nach einem kurzen Geländelauf ging es dann auch schon zum Frühstück. Gestärkt durch Marmeladensemmeln & Co. starteten wir den Heimweg. Wir rechneten eigentlich mit Gegenverkehr in Form von Teilnehmern eines Laufes auf den Hohen Lindkogel. Diesen ersparten wir uns. Warum? Wir entschieden uns bei einer 4-Wege-Kreuzung unbewusst für den falschen Weg. In der Folge konnten wir unseren Standort auf der Karte nicht klar bestimmen. Dies lag zum einen daran, dass wir uns an einer anderen Position wähnten, zum anderen hatten wir schlicht und ergreifend abermals den Kartenausschnitt verlassen. Als man wieder orientiert war, wurde die Entscheidung getroffen, den Umweg auszugehen. So kam es, dass wir nach dem Abstieg von rund 370m, mit Sicht in das nun nahe gelegene Helenental, eine Trinkpause einlegten. Die war auch nötig, da es danach über den „Steinigen Weg“ wieder bergauf ging… Ja der Weg war steinig und schwer… Erst auf 660m Höhe überquerten wir den Kamm zwischen dem Hohen und dem Sooßer Lindkogel. Nach diesem schweißtreibenden Marsch, der den GuSp alles abverlangte, ging es nun endlich stetig abwärts. Unsere Route führte über den Hochrain und anschließend durch das Manhartstal. Am Fuße des Hauerbergs zwischen Haidlhof und Großau erwartete uns bereits Katja mit der Kaltverpflegung für die Mittagsjause.
Da es mittlerweile schon nach 13 Uhr war und einige Kinder verständlicherweise erschöpft waren, ließen ihnen die Führer die Wahl, weiterzugehen oder per Auto nach Leobersdorf gebracht zu werden. Nach der Rast machte sich sogar noch eine Gruppe von vier wackeren Guides und Spähern auf, um den Rest der Strecke zu absolvieren. So erreichten wir schließlich und endlich nach dem finalen Marsch durch die Sonne gegen 16:30 unser Ziel.
Man muss wirklich sagen, dass alle GuSp sehr brav und zielstrebig marschiert sind und dass das Tempo, trotz der vielen Höhenmeter, hoch war.

Was haben die Führer gelernt?
- Fehlnavigationen sind vermeidbar und anstrengend.
- Aktuelleres Kartenmaterial wäre oftmals kein Nachteil.
Was haben die GuSp gelernt?
- Nimm die Karte selbst in die Hand und orientiere dich, um auf Umwege aufmerksam machen zu können.
- Es gibt auch 0,26 Berner Würstel.
- Der Kompass gehört nicht in die Äste der Baumkrone.
- Genügend Wasser einzupacken ist wichtig.

Gut Pfad
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Faschingsheimstunde am 22.02.2017

11.3. Link *Link

Wir kamen alle fröhlich in die Heimstunde, doch nicht alle waren verkleidet. Darum bekamen wird 15 Minuten und einigen diversen Verkleidungsstücke. Dann ging es mit dem Kostümwettbewerb los. Jeder musste auf einen Hocker steigen und die Jury vergab von 1-3 Punkte. Danach begab man sich in die Patrullen zu einigen Stationen, die von gut verkleideten Führern gestaltet wurden. Eine Station war „Mikado“ inklusive Schokolade schneiden. Eine weitere Station war Obst schmecken. Als Abschluss spielten wir gemeinsam ein schönes Spiel. Es war eine unvergessliche Heimstunde und alle werden sich noch lange daran erinnern.

Jakob G. (Adler)

 
 
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2x Abenteuerheimstunde

28.2. Link *Link

Während wir auf die Berichte aus den Federn der Kids warten, hier die Ergebnisse:
Adler 164, 137
Hirsche 153, 135
Schwäne 173, 167

Übrigens, wenn ihr den aktuelle Zwischenstand wissen wollt, der findet sich unter Georgswettbewerbe!

Während wir warten, hier ein paar Fotos der Fasching-AHS:

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Wisst ihr noch wie das geht?

17.2. Link *Link

So oder so ähnlich lautete das Thema der Heimstunde am 1.2., denn wir holten weit aus und wiederholten die Fertigkeiten, die im 1. Halbjahr (oder den Jahren bis zum Datum) erlernt wurden. Zwischen Kartenzeichen und Knoten wurden Verbände gefordert, Überlegungen angestellt und Berechnungen durchgeführt.
Am 8.2. haben wir die Semesterferien genossen und - zumindest die Führer - haben sich zum Planen zusammengesetzt.

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Handicap-Heimstunde

30.1. Link *Link

Am 18.1. haben wir uns als Heimstundenthema das Leben mit einem Handicap überlegt. Apropos Handicap oder Handycap: ist das wenn man das Handy verliert und nicht mehr telefonieren kann? Naja nicht ganz...
Zum Einstieg haben wir in den Patrullen probiert stumm einige Aufgaben zu lösen, anschließend wurde ein Freiwilliger blind durch einen Parcour gelotst und als Draufgabe einige Knoten in vollständiger Dunkelheit geknotet.
Im Anschluss haben wir uns auf 3 Stationen aufgeteilt: Im Hindernissparcour wurde in der Finsternis versucht mit einem Blindenstock einen Weg zu finden.
Im Dialog im Dunklen wurde ohne Licht ein kleiner Gemüsestand besucht, an einem gemeinsamen Esstisch Wassergläser gefüllt und anschließend mit Münzen bezahlt.
Als dritte Station stand ein Geschmacks-KIM am Programm. Hier wurden blind einige Lebensmittel verkostet und geraten um welche es sich handelt. Das klingt relativ einfach wird aber wesentlich komplizierter wenn auf Essiggurkerl, Äpfel und darauf Paprika folgen.
PB

P.s.: Der Kinderbericht der Heimstunde schaut in etwa so aus: Zuerst sind wir Patrullenweise im Späherheim gewesen. Danach sind wir Patrullenweise in den Keller gegangen, danach in das Guidesheim.
Man könnte entweder sagen optimal komprimiert oder sofort vergessen was gemacht wurde... (Die Rechtschreibfehler wurden durch die Redaktion ausgebessert)

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